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Warum strahlen?

Noch häufig werden Reinigungen mit Bürsten, Schabern, Schleifmitteln oder gar chemischen Mitteln vorgenommen. Dieses Vorgehen ist sehr zeitaufwendig und daher auch kostspielig. Chemische Mittel belasten außerdem die Umwelt.

Durch Sandstrahlen ist das Reinigen in den meisten Fällen deutlich kostengünstiger lösbar.

In einigen Fällen ist eine Reinigung überhaupt nur durch Sandstrahltechnik möglich.

Beim Sandstrahlen wird eine porentiefe Reinigung und Oberfächenvorbereitung des Objektes erreicht.
Nach anschließender Beschichtung eines Metalls z. B., ist es für einen wesentlich längeren Zeitraum (als bei einer manueller Reinigung) vor erneutem Rostbefall geschützt.

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Strahltechnik

Ein Sandstrahlgebläse ist ein technisches Gerät, mit dem durch Druckluft ein Strahlmittel auf ein zu strahlende Objekt geblasen wird. So wird es von Rost, Farbe, Verunreinigungen, Grat oder Ähnlichem befreit oder aufgeraut. Diese Anwendung des Gerätes nennt man Sandstrahlen oder besser: Freihand-Druckluftstrahlen.

Mit dem Einsatz verschiedener Strahlmittel erreicht man verschiedene Oberflächenstrukturen. Die Faktoren, welche die Wirkung eines Strahlmittels bestimmen, sind vielfältiger Art.

Neben den physikalischen Eigenschaften des Strahlmittels (Härte, Zähigkeit, spezifisches Gewicht, Kornform, Korngröße) wird die Leistung auch durch den Luftdruck, die Druckluftmenge pro min., die Düsengröße, die Düsenart und den Strahlwinkel zum Objekt bestimmt.

Welche Leistung erforderlich ist, hängt von der Härte des zu bestrahlenden Gegenstandes, der Art der Verunreinigung der zu bearbeitenden Fläche und vom gewünschten Effekt bzw. der geforderten Rauigkeit ab.



Oberflächenvorbereitungsgrade

DIN EN ISO 12944-4 - Beschichtungsstoffe - Korrosionsschutz von Stahlbauten durch Beschichtungssysteme - Teil 4: Arten von Oberflächen und Oberflächenvorbereitung


Sa 1:
Loser Zunder / lose Walzhaut, loser Rost, lose Beschichtungen und artfremde Verunreinigungen sind entfernt.


Sa 2:
Nahezu alle Walzhaut / aller Zunder, nahezu aller Rost und nahezu alle artfremden Beschichtungen sind entfernt. Alle verbleibenden Rückstände müssen fest haften.


Sa 2 1/2:
Walzhaut / Zunder, Rost und alle artfremden Verunreinigungen sind entfernt. Verbleibende Spuren sind allenfalls noch als leichte, fleckige
oder streifige Schattierungen zu erkennen.


Sa 3:
Walzhaut / Zunder, Rost, Beschichtungen und artfremde Verunreinigungen sind entfernt. Die Oberfläche muß ein einheitliches metallisches Aussehen besitzen.